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ALKESAGE

Mythen und Sagen ranken sich um die verschiedenen Orte unseres Landkreises. Doch wisst ihr, welche Sage sich um das Dorf Alfhausen rankt? Schon bei unserem Besuch in der Gaststätte zum alten Pauker sind wir mit der Geschichte um Alfhausen in Berührung gekommen. Bei dem Treffen mit der Band Wippsteert haben wir dann erfahren, worum es in der Sage wirklich geht.

Der Wind im Wald wurde stärker

Von der berühmten Alkekuhle haben wir schon bei unserem Besuch für das 30MinutenPFEFFER beim Pauker gehört, doch was uns später die Jungs von Wippsteert über diesen denkmalgeschützten Ort erzählen, sprengt unsere Vorstellungskraft. Die Sage steht im Osnabrücker Sagenbuch und ist auch in Kurzfassung auf der Homepage der Samtgemeinde Bersenbrück nachzulesen. Damals standen dort, wo heute das Dorf Alfhausen liegt nur zwölf Häuser. Daher mussten die Dorfbewohner zur Sonntagsmesse den Weg bis nach Merzen zurücklegen. Auf ihrem Weg sind sie an dem Alkekrug vorbeigekommen. Es war die Kneipe des alten Alke, ein verbitterter Mann, der nur an sein Geld und nicht etwa an den Herrgott glaubte. Seine Geldgier und sein Unglaube führten dazu, dass er mit Haus und Hof im Boden versank. Seitdem ist ein riesiges Loch, dort wo sonst der Alkekrug stand. Dort treibt der alte Alke zur nächtlichen Stunde sein Unwesen und wenn ihr mutig genug seid, könnt ihr ihn sogar herausfordern. Dafür müsst ihr dreimal um die Alkekuhle herumgehen und dann zum nächtlichen zwölften Glockenschlag laut Alkes Namen rufen.

Die Band erzählt, dass sie sich getraut haben, dreimal um die Alkekuhle herumzugehen und auch laut Alkes Namen gerufen haben. Und obwohl es mitten am Tag war und nicht Mitternacht, wurde der Wind im Wald plötzlich ein wenig stärker und das Rauschen in den Bäumen ein Stück heftiger. Ein kurzer Schauer lief uns über den Rücken, als wir uns versuchen vorzustellen, was wohl passiert wäre, wenn es Punkt zwölf Uhr gewesen wäre.

Der Wettstreit gegen Alke

In ihrem neuen Lied “Alke” singt die Band von eben dieser Sage. Dort heißt es, dass Alke als Feuerrad aus der Alkekuhle empor kommt und dich in Begleitung von Donner und Geröll mit in die Tiefe reißt. Vor langer Zeit entbrannte in Alfhausen mal ein Streit darüber, wer das schnellste Pferd habe. In seinem Zorn schwor einer der Streithähne er würde zur Alkekuhle reiten und den alten Alke zum Wettstreit herausfordern. Er ging dreimal um die Kuhle und rief um Punkt Mitternacht mit lauter Stimme: „Alke, kumm! Geihst Du mit?“ Da antwortet der alte Alke: „Töf! Den eennen Schoh will ik noch antücken, den ännern anrücken, dann will ik die Düwel woll kriegen!“

Die Sage besagt, dass dies wohl der einzige Mensch war, der den alten Alke jemals besiegen konnte. Ob es seitdem schon wieder jemand versucht hat, Alke zu einem Wettstreit herauszufordern hat uns die Band nicht verraten, doch immer mal wieder ist kurz nach Mitternacht ein entfernter Donnerschlag im Dorf zu hören. Genau aus der Richtung, in die die Menschen damals zum Alkekrug gegangen sind.

Auch wir waren an der Alkekuhle, doch haben uns nicht getraut laut Alkes Namen zu rufen. Die mutigeren unter euch können gerne ihr Glück versuchen und Alke zum Duell herausfordern. Es führt sogar ein Terra.vita Wander- und Radweg zu eben diesem denkmalgeschützten Ort.

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