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TYPISCHOsnabrück

Das Atelierhaus Hasemauer

Ein “bunter, kreativer, diverser, harmonischer und kommunikativer Haufen” – so beschreiben sich die fünf KünstlerInnen aus dem Atelierhaus an der Hasemauer.
Diese Dynamik spiegelt sich auch in den vielfältigen Werken wider, die sich momentan in dem Atelierhaus befinden. Dass die Gruppe diesen Raum überhaupt zur Verfügung hat, ist aber nicht selbstverständlich. Gerade für junge KünstlerInnen ist es häufig schwierig, einen Ort zu finden und vor allem zu finanzieren, an dem sie kreativ arbeiten können. Deswegen gründete Reinhart Richter das Atelierhaus: Im Jahr 2020 wurde das Projekt ins Leben gerufen. Seitdem können KünstlerInnen die Räume jeweils für zwei Jahre für wenig Geld monatlich nutzen. Im Sommer letzten Jahres ist nun die zweite Gruppe junger KünstlerInnen in das Atelier eingezogen. Bis 2024 steht ihnen die Flächen nun zur freien Verfügung. Wir haben die aktuellen KünstlerInnen Jakob Schöning, Eva Lause, Kaan Ege Önal, Ronja Bredenförder und Alexej Eisner besucht, um für euch mal einen Blick hinter die bunten Kulissen zu werfen.

Eine große, bunte und kreative Wohngemeinschaft

Auf ungefähr 200 Quadratmeter, aufgeteilt in zwei Etagen, haben sich die Fünf ihre eigenen Ateliers liebevoll eingerichtet. Jeder und Jede hat einen eigenen Arbeitsbereich und kann sich frei entfalten, dadurch ist auch immer ein “Gesicht hinter den Arbeiten” zu sehen, so beschreibt es Alexej uns.
Ausgestattet mit einer kleinen Küche und einer Sitzecke können sich die KünstlerInnen in ihrem Atelier ausleben. Auf die Frage, was das Atelierhaus ausmache, antwortet Ronja: “Wir sind einfach wie eine riesengroße Wohngemeinschaft.” Obwohl alle unterschiedlich arbeiten, verschiedene Stilrichtungen haben und andere Ressourcen nutzen, haben sie dennoch eins gemeinsam: Die Kunst.

Das Atelierhaus Hasemauer wurde 2020 von Reinhart Richter ins Leben gerufen, um jungen Osnabrücker KünstlerInnen die Möglichkeit zu bieten, für zwei Jahre ein eigenes Atelier kostengünstig zu nutzen. Gefördert wird das Atelierhaus von der Felicitas und Werner Egerland Stiftung. Die einzige Bedingung an die KünstlerInnen stellt die Gestaltung eines kulturellen Austausches dar. Ganz nach dem Motto: Wir fördern euch und das Projekt, dafür sollt ihr andere kulturell fördern.
Neben dem gestellten kreativen Raum, ist das Atelierhaus für Ronja auch ein wichtiger Ort, um „von den Strukturen des Alltags auszubrechen”.
Kaan Ege gefällt vor allem, von anderen kreativen Köpfen umgeben zu sein: “Obwohl wir oft alleine arbeiten, motiviert es zu sehen, wie andere arbeiten.”
Das schönste gemeinsame Erlebnis für die KünstlerInnen, was ganz klar die Vorstellungsausstellung 2022. Für Jakob war es besonders schön “zu sehen, dass es funktioniert und einen sauberen Übergang zu schaffen”.
Obwohl alle KünstlerInnen so unterschiedlich sind, verfolgen alle ein gemeinsames Ziel, sagt Eva: „Durch die Kunst die Freiheit erlangen, das zu tun, was man möchte”.

Offene Türen im Atelierhaus Hasemauer

Falls ihr nun auf den Geschmack gekommen seid und herausfinden wollt, wie es hinter den Türen des Atelierhauses aussieht, gibt es hier die perfekte Möglichkeit: Am Freitag, den 24. März von 17:30-21:00 Uhr und am Samstag, den 25. März von 13:00-19:00 Uhr findet zusammen mit der IGS Osnabrück eine Ausstellung statt. Das Projekt trägt den Namen “Junge Kurator:innen” und wurde von den KünstlerInnen des Ateliers zusammen mit SchülerInnen der IGS geplant, strukturiert und umgesetzt. Das Konzept, die Thematik und Planung wurde von den Schülerinnen und Schülern mithilfe der KünstlerInnen entwickelt. Es werden passend zum Thema ausgewählte Werke von den KünstlerInnen Jakob, Eva, Ronja, Kaan ege und Alexej ausgestellt.
Wer nach den beiden Tagen immer noch nicht genug von den tollen und kreativen Werken bekommen kann, hat die Möglichkeit am Sonntag, den 26. März von 11:00-15:00 Uhr zum offenen Atelier zu gehen. Wir können euch versichern, dass sich ein Besuch vom 24.-26. März im Atelierhaus Hasemauer lohnen wird.

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