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Bikepark Piesberg

Bereit für einen “Wallride” oder nehmt ihr doch lieber die “Skinnyline”? Wem diese Wörter auf Anhieb Begriffe sind, der hat wohl schon die ein oder andere Stunde im Bikepark Piesberg verbracht. Auf dem bewaldeten Gelände am Hang unserer Osnabrücker Nordspitze ist Nervenkitzel nämlich garantiert. Mit verschiedenen Rennstrecken für Adrenalinjunkies und solche, die es noch werden wollen, lockt der Bikepark Mountainbiker jeden Alters. Auch wir wollen uns vom Abenteuer auf zwei Rädern überzeugen, gehen dabei aber auf Nummer sicher, und haben uns deswegen nur zu Fuß mit dem Organisator Johannes Kottwitz auf die Rennstrecke begeben.

Abenteuer im eigenen Tempo

Jedoch fahren hier nicht nur die Experten der Sportart über das hügelige Gelände. Der Bikepark Piesberg hat auch an die neugierigen Anfänger gedacht, die die Risikosportart einmal ausprobieren möchten. Die Lines, wie die Rennstrecken bei Kennern heißen, sind nach Schwierigkeitsgraden geordnet. Grün ist für die Anfänger, blau für Fortgeschrittene, schwarz bezeichnet Johannes nur als “krank” und die rote Line ist einfach nur “voll krank”. So fahren die Anfänger gemächlich die Flowline, die sich quer durch den ganzen Park zieht, während Adrenalinjunkies ihre Sprünge auf den Dirtlines üben. Natürlich herrscht im ganzen Park Helmpflicht, um Experten und Anfänger zu schützen!

Die Vielzahl der verschiedenen Strecken und die aufwendig gebauten Holzelemente wären jedoch kaum möglich, wenn hinter Johannes Engagement nicht unzählige Vereinsmitglieder stünden, die ihre Freizeit für den Park opfern. Außerdem kann sich der Bikepark auf seine Partner verlassen, die den Ausbau der Rennstrecken durch Spenden erst möglich machen. Für all diese ist der Bikepark Piesberg ein Herzensprojekt und das Mountainbiken eine große Leidenschaft. “Wir versuchen halt alle, dieses Projekt wirklich wertzuschätzen und dankbar dafür zu sein, dass wir das hier haben können”, erzählt uns Johannes. Als Produktmanager für Fahrräder dreht sich auch sein Lebensalltag rund um das Zweirad. Neben Familie und Arbeit ist der Organisator da sehr froh, dass er ein Team von sieben Leuten um sich hat, die sich mit ihm um das Gelände und die Mitglieder kümmern. Der Bikepark Piesberg ist damit nach fast zehn Jahren zu einer riesengroßen Familie zusammengewachsen, für die auf der Strecke und in ihrem Leben das Rad nie stillsteht.

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