10. September 2020

Hundeschule „Martin Rütter DOGS“

[unbezahlte Werbung] “Ziel des Trainings ist eine verständnisvolle Beziehung zwischen Mensch und Hund. Ein Team, in dem sich beide Partner aufeinander verlassen können und sich gegenseitig vertrauen.” - Auf diesem Leitspruch basiert das Konzept der Hundeschule Martin Rütter DOGS in Osnabrück.

“Oftmals sind es gar nicht die Hunde, die wir hier trainieren müssen. Das eigentliche Problem hängt meist auf der anderen Seite der Leine.”, offenbart mir die ausgebildete Hundetrainerin und Leiterin der Hundeschule Melanie Hofmann. “Bei uns lernt der Mensch, seinen Hund zu verstehen, seine Bedürfnisse zu erkennen und in gewisser Weise seine Sprache zu sprechen, denn nur so kann Vertrauen entstehen und eine enge Beziehung heranwachsen.”

Melanie erzählt mir von ihrer Zeit, als sie und Dolores Hofman verzweifelt auf der Suche nach einer passenden Hundeschule waren: “Wir sind mit unseren eigenen Hunden jahrelang von einer Hundeschule zur nächsten gepilgert und niemand konnte uns helfen. Trainiert wurde teilweise mit Methoden, die mir die Tränen in die Augen brachten. Wurfketten, treten, anschreien – das alles kann doch nicht Teil einer so wunderbaren Freundschaft sein. Wir möchten mit unseren Hunden zusammen leben und nicht über sie herrschen.” Der Einzige, bei dem sie sich verstanden fühlten, war der Hundetrainer Martin Rütter. Aus diesem Grund entstand die Idee einer eigenen Hundeschule, und zwar einer Martin Rütter DOGS Hundeschule.

Was ich bei dem Hundetraining von Dolores gesehen habe, hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Auch sie ist ausgebildete Hundetrainerin und ihr Schwerpunkt ist die Junghundeausbildung, denn gerade pubertierende Hunde können manchmal eine echte Herausforderung sein.

Schon als die jungen Hunde das große Trainingsgelände betreten, gibt es bei manchen kaum noch ein Halten. Während die einen ganz brav neben ihrem Menschenfreund her traben, sind die anderen völlig aus dem Häuschen und wollen am liebsten alles direkt auskundschaften. Mit Müh und Not gelingt es den Besitzenden die wilde Bande auf die mitgebrachten Decken zu bugsieren und einigermaßen zur Ruhe zu bringen. Das alles geschieht zwar mit klaren Worten, dennoch mit der nötigen Geduld und vor allem mit ruhiger Stimme. Nach und nach beruhigen sich die Hunde und die Junghundebesitzer atmen der Reihe nach auf – erste Hürde geschafft.

Nach einem kleinen Wochenrückblick zum Training zu Hause beginnt der Unterricht für Hund und Mensch. Geübt wird unter anderem das Bleiben auf der Decke oder auch das Laufen “Bei Fuß”. Beides Übungen, die vor allem jungen Hunden schwerfallen, da sie viel Disziplin erfordern. Zwischen den Übungen gibt es immer wieder kurze Spieleinheiten, in denen sich die Vierbeiner – und manchmal auch die Zweibeiner – ein wenig austoben können, um den Kopf für die nächste Unterrichtseinheit freizubekommen.

Es ist wunderschön zu sehen, wie Mensch und Hund in einer Einheit mit- und voneinander lernen können. Bei DOGS wird eine Basis der Freundschaft geschaffen, bei der jeder sein BESTES gibt, um den jeweils anderen glücklich zu machen. Der Mensch lernt, die Bedürfnisse seines Hundes zu erkennen und der Hund lernt auf seinen Menschen zu achten und gehorcht ihm aus Freude und nicht aus Furcht.

-Entdeckt von Lea-Marie von OsnabrueckBESTEN.de-