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KNEIPENKULT Osnabrück – Auf den Geschmack gekommen

Unsere schöne Hasestadt Osnabrück begeistert unter anderem durch eine herausragende Kunst- und Kulturszene, zu der auf jeden Fall auch die Kneipenkultur gehört. Diese ist durch die Corona-Pandemie und die darauffolgenden Schließungen aller nicht systemrelevanten Betriebe in ihren Grundfesten erschüttert worden und bangte ums Überleben. Die WirtInnen der Osnabrücker Kneipen und Bars standen von einem Moment auf den anderen völlig unverschuldet vor einem riesigen Problem: Keine Einnahmen mehr, um laufende Kosten wie Miete oder Gehalt zu bezahlen.

Aus Kneipenhelfern wird KNEIPENKULT: Eine Schnapsidee

Große Sorgen um ihre Lieblingskneipen machten sich in dieser Zeit auch Niklas, Jonas, Nilas, Tim und Lars. Nach langen Überlegungen, was sie zur Rettung der Osnabrücker Kneipenszene beitragen könnten, taten sie sich zusammen und stellten “Kneipenhelfer” auf die Beine: “Unsere Freundschaft leben wir an den Wochenenden in der Kneipe beim gemeinsamen Schocken aus. Einfach mal abseits des Alltags mit FreundInnen einen trinken gehen. Deshalb sagen wir: Die Kneipe verbindet Menschen. Und deshalb haben wir uns zusammengetan, um die Kneipenszene zu unterstützen”. Sie holten viele der städtischen KneipenbetreiberInnen mit ins Boot und begannen, T-Shirts, Pullis, Mützen und vieles mehr mit dem Logo der Betriebe und der Kneipenhelfer zu bedrucken und über ihre Website zu verkaufen. Die Erlöse aus dem Merch-Verkauf kamen direkt und zu 100 % den teilnehmenden Gastronomiebetrieben zu Gute. Eine mega coole Aktion der fünf engagierten Jungs, die von den Osnabrücker KneipenliebhaberInnen auch grandios angenommen wurde! Die Idee war ein Erfolg auf ganzer Linie: Knapp 80.000€ konnte das Team der Kneipenhelfer Osnabrück mit ihrer Aktion generieren und an die WirtInnen der Hasestadt verteilen. Ist ja auch eine Win-Win-Situation: Ein hübscher Pulli mit dem Logo der Lieblingskneipe, dessen Kauf genau dieser in einer absoluten Notsituation aus der Patsche hilft. Ihr fragt euch zurecht: Was hat das alles nun in unserer Rubrik “30MinutenPFEFFER” zu suchen? Wir sagen es euch: Die Kneipenhelfer haben unter dem Namen “KNEIPENKULT” einen eigenen Likör herausgebracht!

Wir haben über die Ideenfindung und Entwicklung des eigenen Schnaps mit Jonas aus dem Team KNEIPENKULT gesprochen. “Chinotto” heißt die Kreation der vier Jungs, und schon beim ersten Blick aufs Etikett wird deutlich – hier steckt viel Engagement und Begeisterung drin. Bereits das Äußere der Flasche spricht uns an. Sie sieht edel und ästhetisch stilvoll aus, der Bezug zur Kneipenliebe wird hier direkt deutlich.
Doch wie sind die vier Freunde überhaupt auf diese neue geniale Idee gekommen? “Durch unser bisheriges Engagement haben wir die Branche kennen und lieben gelernt. Corona ist irgendwann hoffentlich vorbei und damit auch Kneipenhelfer. Wir haben für uns überlegt: Wie kann es weitergehen?”, erzählt uns Jonas. Das Team der Kneipenhelfer will weiterhin ein Teil der Osnabrücker Kneipenkultur bleiben, in die es sich während der Pandemie noch ein bisschen mehr verliebt hat, als vorher schon.

Die Message ist klar: Geht in die Kneipe

Mit dieser Liebe wollen die Kneipenhelfer auch andere OsnabrückerInnen anstecken. Sie möchten neue Anreize bieten, die die Menschen dazu bewegen, die Kneipen der Stadt weiterhin mit ihrem Besuch zu unterstützen, jetzt wo diese wieder öffnen dürfen. Die Entwicklung eines eigenen Getränks bietet eine tolle Möglichkeit, eben diese neuen Anreize zu schaffen. Über ein halbes Jahr lang haben die Jungs in Zusammenarbeit mit regionalen Brennereien den Geschmack des Chinotto entwickelt und perfektioniert. Eine Komposition aus Bitterorange und Karamell mit angenehmem 20%-Alkoholgehalt ist es letztendlich geworden, hergestellt in der seit 1801 familiengeführten Kornbrennerei August Schierhölter aus Glandorf. Die Basis des leckeren Schnaps ist also Korn – aus eigenem Anbau auf Feldern in der Region. Nicht nur lecker, sondern auch regional. Wichtig war es dem Team rund um den Kneipenkult, einen Likör herzustellen, der ganz bewusst kein Nischenprodukt ist, sondern den Geschmack möglichst vieler Menschen trifft. Die Message des Gesamtkonzepts der vier Jungs ist klar: Geht in die Kneipe! “KNEIPENKULT ist eine Informationsplattform mit Webseite und Social Media, die Transparenz in die Kneipenszene bringen soll”. Außerdem sind kleinere Events und Aktionen geplant, die die schillernde Kneipenszene Osnabrücks noch bekannter machen sollen. Den Anfang macht der Chinotto, der bisher schon in 25 Kneipen der Stadt erhältlich ist. Außerdem wurde eigens der gemeinnützige “Verein für Kneipenkultur e.V.” gegründet, an den 50 Cent jeder verkauften Flasche des leckeren Likörs gespendet werden. Der Chinotto ist nur in den teilnehmenden Kneipen erhältlich und kann auf keinem anderen Wege genossen werden. Die Jungs bleiben sich treu.

Kommen wir aber endlich zum Geschmackstest – oder wie man in der Kneipe sagen würde: Nicht lang schnacken, Kopf in’Nacken! Der Likör, den wir in einer unserer Lieblingskneipen, dem Grand Hotel, in einem mit dem Kneipenkult Logo versehenen Pinneken serviert bekommen, schmeckt deutlich nach Orange und ist wider Erwarten nicht allzu bitter, sondern eher fruchtig süß. Die 20% merkt man kaum, so leicht rinnt der schmackhafte Tropfen unsere Kehle hinunter. Experimente mit dem Likör sind ausdrücklich erwünscht! Jonas betont: “Der Chinotto muss nicht zwingend als Shot getrunken werden. Wir haben ihn auch schon als Longdrink probiert.” Das können wir uns gerade jetzt im Sommer auch sehr gut vorstellen. Und wenn auch ihr jetzt den Geschmack des Likörs testen wollt, dann gibt es dafür nur einen Weg: Sagt euren FreundInnen Bescheid und ab in eure Stammkneipe!

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