15. Juni 2020

Lotta&Emil

[unbezahlte Werbung] Schuhe ohne Schnickschnack zu fairen Preisen: Das Osnabrücker Schuh-Start-Up Lotta&Emil begeistert seine Kunden seit 2018 mit hochwertigen Kinderschuhen, die die Osnabrückerinnen und Osnabrücker vom Krabbeln über den ersten Schritt bis hin zum ersten Job begleiten können. Wir trafen uns mit dem Gründer Lars Meyer, um zu erfahren, was ihn und seine Frau dazu inspirierte, den Schritt in die Schuhwelt zu wagen.

Das Start-Up Lotta&Emil ist bereits aus seinen Kinderschuhen herausgewachsen. Was vor zwei Jahren inspiriert durch die eigenen Kinder als ein Onlineshop mit Lager im heimischen Keller begann, entpuppte sich sofort als voller Erfolg. Beim Verpacken der Bestellungen hätten die beiden Gründer Nora und Lars Meyer schnell Hilfe gebraucht und die Kapazitäten des eigenen Heimes sollten daher bald schon nicht mehr ausreichen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Wie die Füße der Kinder, die Lars und Nora mit ihren Schuhen glücklich machen, wuchs auch das Unternehmen so schnell, dass das neue Büro, in welches sie ihr Geschäft verlegten, nach nur zwei Jahren ebenfalls zu klein sein sollte. 

Der Umzug in die Lotter Straße Anfang 2020 bot sowohl genügend Platz für das Lager und die Büros des Onlineshops als auch die Möglichkeit, einen kleinen Verkaufsraum einzurichten. Die Idee des Verkaufsraumes sei direkt von den Kunden gekommen, da diese sehr häufig die Schuhe vor dem Kauf auch probieren wollten. Neben den Kinderschuhen ist das Sortiment um Damen- und Herrenschuhe erweitert worden. So könne man mit dem eigenen Kind im Partnerlook Osnabrück erkunden.
Wer eventuell glaubte, dass ein Teil des Namens des Start-Ups an den neuen Standort an der Lotter Straße angepasst wurde, liegt falsch. Lars und Nora ließen sich bei der Namensgebung von Astrid Lindgren inspirieren. Die bekannten Charaktere Lotta aus der Krachmacherstraße und Michel aus Lönneberga – der im schwedischen Original Emil heißt – gaben dem Unternehmen seinen unverwechselbaren Namen. Damit scheint es fast so als wäre die Ladenfront an der Lotter Straße prädestiniert für Lotta&Emil gewesen. 

Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen stehen bei dem sympathischen Start-Up an erster Stelle. Die Schuhe werden in einer Fabrik in Portugal unter fairen Bedingungen produziert, um einen langen Transportweg zu vermeiden. “Wir haben uns damals gefragt: Was macht den Schuh eigentlich so teuer? Und das ist nicht unbedingt die Produktion, sondern die Markenrechte und der damit verbundene Verkauf.”, erklärt Lars Meyer. Durch die eigene Marke und den Verkauf sowohl online als auch im eigenen Laden falle der Kostenpunkt der Markenrechte weg und der kurze Lieferweg stelle sicher, dass das meiste Geld vom Kunden wirklich in den Schuh an sich fließe.

Denn am Material wird dabei nicht gespart. Die Schuhe bestehen aus Echtleder und wurden vom Start-Up selbst auf Schadstoffe getestet bevor es zum Verkauf kam. “Da wollten wir ganz klar nochmal dokumentieren, dass wir eben nicht am Material des Schuhs gespart haben. Im Vergleich zum Wettbewerb kaufen wir unsere Schuhe tendenziell eher ein wenig teurer ein.“, betont Lars Meyer. Dazu nähmen sich Lars und Nora stets die Stimmen der Kunden zu Herzen, um zu wissen, welches Modell in der nächsten Saison verbessert werden könnte.
Die bescheidene Unternehmensweise ohne große Werbung und dafür trotzdem mit viel Qualität spricht für sich. Lotta&Emil durfte bereits mit Pop-Up-Stores Familien aus Hamburg überzeugen und begeistert mit dem Onlineshop über unsere Hasestadt hinaus Eltern und Kinder, die von den bunten Schuhen des Familienunternehmens nicht genug kriegen können. 

Wer einen besonders ausgefallenen Schuh in grellen Farben und Mustern sucht, ist bei Lotta&Emil falsch. Hier gibt es beständige Erfolgsmodelle, die modisch sind, aber eben auch mal dreckig werden können. Genau das Richtige für einen festen Stand in jeder Lebenslage

– Entdeckt von Meike von OsnabrueckBESTEN.de –