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Mittagspause in der Mensa – Die Mensen von Universität und Hochschule

Wer “Mensa” hört, mag vielleicht etwas voreingenommen sein. Essen aus der Kantine hat nicht immer den besten Ruf und nicht allzu selten mag sich dieses Vorurteil auch bestätigen. Nicht so aber bei den Osnabrücker Mensen von Universität und Hochschule. Diese werden institutionsübergreifend vom Studierendenwerk Osnabrück geführt und bringen alles zusammen, was man sich für eine gelungene Mittagspause wünschen kann.

Breite Auswahl und ein täglich wechselndes Angebot

Die Mensen von Hochschule und Universität verteilen sich auf insgesamt sechs Standorte: Die zwei größten Standorte befinden sich am Schlossgarten und am Westerberg. Hinzu kommt die Mensa am Campus Haste und das Bistro am Caprivi Campus sowie die Mensen an den außerstädtischen Campussen Lingen und Vechta. Auch die kleineren Bistros, die euch von morgens bis abends mit belegten Broten, Kaffee und diversen Snacks versorgen, stehen unter Leitung des Studierendenwerks.

Die Gerichte in den Mensen wechseln täglich und das Studierendenwerk bemüht sich, ein möglichst buntes Angebot zu präsentieren. Für gewöhnlich stehen an den großen Standorten mindestens 3 Hauptgerichte auf dem Speiseplan: Darunter mindestens ein veganes Gericht und mindestens ein Gericht mit Fleisch oder Fisch. Das Ganze wird abgerundet mit dem Salat des Tages und einem Dessert, das ihr euch wahlweise dazunehmen könnt.
Oft erwartet euch in der Mensa aber tatsächlich ein größeres Angebot als der Speiseplan angekündigt hat. Manchmal ist noch etwas Bolognese von gestern übrig oder ein paar Kartoffeln, die noch einen hervorragenden Salat abgeben. Die verschiedenen Gerichte und Beilagen könnt ihr nach Belieben kombinieren und so eure eigenen Mahlzeiten zusammenstellen.
Die Mensen von Universität und Hochschule legen darüber hinaus großen Wert auf ein nachhaltiges und möglichst umweltverträgliches Angebot. Ein Großteil von dem Fleisch, das in den Mensen angeboten wird, stammt von dem Lieferanten Neuland, der für seine artgerechte und umweltschonende Tierhaltung bekannt ist, wie auch der Bund für Umwelt und Naturschutz und der Deutsche Tierschutzbund anerkennen.
Einzelne Gerichte kennzeichnet die Mensa zudem als Klimateller. Gerichte, die mit dem entsprechenden Symbol versehen sind, verursachen mindestens 50% weniger CO₂-Emissionen als ein durchschnittliches Gericht.

Alles im Blick mit der SWOSY-App

Seid ihr Erstie oder Mensa-Neuling, dann solltet ihr euch zuerst einmal die App SWOSY herunterladen. Diese wird ebenfalls vom Studierendenwerk betrieben und enthält neben allerlei Informationen rund um das Uni- bzw. Hochschulleben vor allem eins: die Speisepläne der Mensen.
Aufgeteilt nach den Standorten verrät euch die App, was es heute und die nächsten 6 Tage zu essen geben wird und was ihr dafür zahlen müsst. Auf einen Blick könnt ihr für jedes Gericht zudem alle wichtigen Informationen über Zutaten, Allergieverträglichkeiten und Zusatzstoffe einsehen. Auch die Nährwerte sind hier detailliert aufgelistet.
Als kleine Orientierungshilfe, welche Gerichte besonders beliebt sind, gibt es in der App außerdem ein Bewertungssystem mit der Option “Daumen hoch” oder “Daumen runter”. Gebt ihr selbst eine Bewertung ab, merkt sich die App eure Angabe und wenn das Gericht das nächste Mal auf dem Speiseplan auftaucht, könnt ihr basierend auf eurer Bewertung nachvollziehen, ob ihr nochmal zuschlagen wollt oder lieber auf eine der Alternativen zurückgreift.

Essen wie im Restaurant, Preise wie im Supermarkt

Neben der breit gefächerten Auswahl bietet der Mensabetrieb auch in qualitativer Hinsicht ein Angebot, das deutlich über dem Durchschnitt anderer Großküchen einzuordnen ist. In einer Umfrage von dem Portal MeineUni.de belegte die Osnabrücker Mensa sogar bundesweit den zweiten Platz unter den besten Mensen Deutschlands.
Das hohe Ranking ist wohl auch den zahlreichen kreativen Gerichten zu verdanken, die man so wohl eher auf den Karten guter Restaurants erwarten würde als in einer Studierenden-Mensa. Mango Poke Bowl mit Falafel, Quinoa, Avocado und Sesam, Hähnchenbrustfilet überbacken mit Hirtenkäse dazu Mangold und Schupfnudeln oder gebratenes Hokifilet mit Champignon-Lauchsauce und Bio-Petersilienkartoffeln sind nur einige Beispiele des Angebots.
Und wie sieht es preislich aus? Naja, ehrlich gesagt, gibt es wohl keinen Ort, an dem man preiswerter essen kann. Ein Großteil der Hauptgerichte bewegt sich für die Studierenden im Bereich von 2€ bis 3€. Und ihr müsst euch auch keine Sorgen machen, nicht satt zu werden. Die Portionen sind oft mehr als ausreichend und können nach Bedarf schließlich auch noch um Salat, Beilagen oder Dessert erweitert werden.

Ein weiterer dicker Pluspunkt, den euch die Mensen bieten, ist die Möglichkeit, sämtliche Gerichte und Beilagen ganz einfach To-Go mit nach Hause oder auf die nächste Parkbank zu nehmen. Gegen eine Pfandgebühr wird euer Essen dann in einem Mehrwegbehälter abgefüllt. Dieser sieht nicht nur schick aus, sondern ist auch noch mikrowellengeeignet. Ihr könnt euch bei eurem mittäglichen Mensa-Besuch also auch direkt noch ein Abendessen sichern, das ihr dann zu gegebener Zeit ganz ohne weiteres Geschirr oder Umfüllen aufwärmen und essen könnt.
Was kann man sich fürs Studierendenleben schon mehr wünschen?

Übrigens werden zusammengerechnet an allen Mensa-Standorten täglich rund 8000 Essen ausgegeben. Damit ist das Studierendenwerk der größte gastronomische Versorger der Region. Wir finden: ein verdienter Spitzenreiter!

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Gustav Grün

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