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Das Schloss Ippenburg

Kennt ihr schon das wunderschöne Schloss Ippenburg in Bad Essen? Schon seit über 600 Jahren ist das Adelsanwesen im Besitz der Familie von dem Bussche. Um genau zu sein fing alles Ende des 14. Jahrhunderts an, als Ritter Johann von dem Bussche dort eine Festung errichtete. Mit viel Kampfgeist, Streitlust, aber auch großem Verantwortungsbewusstsein ist das Schloss Ippenburg mit seiner langen Vergangenheit noch heute DAS Ausflugsziel bei vielen BesucherInnen und eine richtige Augenweide.

Der Startschuss zu etwas Einzigartigem

Das Schloss Ippenburg liegt mitten in der schönen Natur der Gemeinde Bad Essen, welche ein beliebtes Kurörtchen ist. Nicht ohne Grund. Das Schloss, mit seinen rund 60.000 qm, wird noch heute mit viel Fleiß, Kreativität, Leidenschaft und Arbeit gut in Schuss gehalten. Jedes Jahr kommt eine Vielzahl an BesucherInnen, um es in seiner vollen Pracht zu begutachten. Verantwortlich dafür ist unter anderem Viktoria von dem Bussche, die um und in dem Schloss Einzigartiges geschaffen hat. Noch heute lebt die Familie von dem Bussche auf diesem großen Anwesen. Sie lieben es, das Historische mit der Moderne zu verbinden und sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen. Denn so ein gewaltiges Anwesen zu hegen und pflegen verlangt viel Hingabe und Zeit.

Viktoria von dem Bussche heiratete 1976 Philip von dem Bussche, den Erben von Schloss Ippenburg. Nachdem die vier gemeinsamen Kinder erwachsen und aus dem Schloss ausgezogen waren, fand Viktoria ihre neue Leidenschaft: Die Begeisterung für den Garten. Sie setzte alles daran, das riesige Anwesen mit all der notwendigen Pflege und Unterhaltung, selbst zu bewirtschaften. So kam die Idee eines “Garden Festivals” auf, was zur damaligen Zeit ein echter Trend war – aber noch nicht in Deutschland. Nachdem sie sich viel Inspiration bei unseren Nachbarländern, wie beispielsweise Frankreich einholte, fand im Sommer 1998 das erste Schloss- und Gartenfestival im Schloss Ippenburg statt. Das war der Startschuss für die neu gewonnene Passion der Familie von dem Bussche. Sie machten sich mit ihren Festivals zum Thema Garten deutschlandweit und international einen großen Namen. Bis 2020 fanden über 50 Festivals mit tausenden unterschiedlichen AusstellerInnen in mehr als 400 Schaugärten statt, die über eine Million BesucherInnen anlockten. Neben den vielen tollen Projekten und ihrer Leidenschaft als Gärtnerin und professioneller Organisatorin großer Events, gibt Viktoria vielen Insekten und Vögeln einen wunderschönen Ort zum Leben.

Natürlich dürfen BesucherInnen das schöne Schloss mit seinen Gärten auch außerhalb seiner großen Events besuchen. Für die GenießerInnen und Leckermäulchen unter uns gibt es im Schloss sogar ein Café. Dort könnt ihr zwischen leckeren und frisch gebackenen Kuchen, herzhaften Kartoffeln mit Quark, kleinen Pizzen und vielem mehr entscheiden. Das BESTE daran: Wenn der Schlossgarten es hergibt – und das tut er meistens – wird mit Produkten aus dem eigenen Anbau gebacken und zubereitet. Einfach köstlich und vor allem super nachhaltig!

Neben dem Café im Schlossinnenhof befindet sich zudem ein Gartenshop auf dem Gelände, in dem ihr allerlei Kleinigkeiten kaufen könnt, sodass euer Garten oder Balkon in Nullkommanichts genauso schön blüht, wie die vielen Gärten am Schloss. Kräuter, Stauden und Rosen kommen übrigens direkt von der Rosenschule Stange aus Haselau bei Pinneberg, so ist auch hier die BESTE Qualität garantiert.

Das Schloss und seine neun Gärten

Ja genau, wir reden hier nicht von einem Garten, wir reden von insgesamt neun Gärten, jeder auf seine eigene Art angelegt. Zum Beispiel der “Schlossgarten”, ein Garten im Stil der klassischen Moderne mit farbenfrohen Strauchrosen, Gräser, tollen Strukturpflanzen wie der Artischocke, Karde, Yucca, Blutbuchenwürfel und Berberitzenquader. Quasi ein Kunstwerk aus Pflanzen und Blumen. Zudem gibt es den “Küchengarten”, der aus dem frühen 15. Jahrhundert stammt. In ihm wurde zur damaligen Zeit die Nahrung für Mensch und Vieh angebaut. Ein uralter Garten und noch immer werden dort leckere Gemüse-, Obst- und Sommerblumenarten angebaut. Geerntet werden hier viele Kräuter, wie Rosmarin und Salbei, Kartoffeln, hunderte Beerensträucher, Pfirsiche, Mirabelle und vieles mehr. Der Garten “Wildnis”, wo über Jahrzehnte hinweg verschiedene Schaugärten zu bestaunen waren, ist seit nun vier Jahren und nach langer Überlegung ein beschauliches Paradies für Tiere geworden. Wildwuchs, Bäume, Sträucher, Insektenhotels, Stein- und Totholzhaufen bilden ein natürliches Zuhause und einen Zufluchtsort für viele Insekten, Vögel, Amphibien und eine Ruheoase für uns Menschen. Der “Magie- und Giftgarten” ist, wie der Name schon sagt, giftig – also ist Vorsicht angesagt! Dieser Garten liegt direkt neben dem Heilgarten, denn einige Giftpflanzen können auch Heilpflanzen sein, wenn man die richtige Dosis kennt, deshalb kommen hier nur Profis ans Werk! Ein magischer Garten, in dem jahrhundertelange Erfahrungen und Wissen stecken.

Wir müssen zugeben, allein die beschriebenen Gärten hören sich nach viel Schweiß und Arbeit an, dabei waren es nicht mal alle neun! Es gibt noch einiges mehr im Schloss Ippenburg zu entdecken und zu beobachten. Die Ippenburger Gärten sind an allen Sonn- und Feiertagen in den Sommermonaten zu bestaunen und bieten sich wunderbar für einen Tagesausflug mit der Familie oder FreundInnen an. Möchtet ihr das Schloss und die schöne Gegend des Umlands mehr als nur ein Tag erkunden, bietet die Familie von dem Bussche auch Übernachtungsmöglichkeiten für die ganzen Familie an, zum Beispiel die wunderschöne Landhausvilla oder das stylische Schloss “Alte Försterei”. Ein Schloss mit langer Historie wurde mit viel Begeisterung, Leidenschaft, Motivation und vielen kreativen Köpfen zu etwas ganz Besonderem, das auch in der heutigen Zeit noch von Bedeutung ist.

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