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Spargel vom Hof Wencker

Endlich ist wieder Spargelzeit! In unserer BESTENListe haben wir euch schon die BESTEN Osnabrücker Spargelhöfe vorgestellt. Heute gibt es noch eine Portion Saisongemüse oben drauf: Wir testen in diesem 30MinutenPFEFFER den Spargelhof Wencker in Voltlage. Wir möchten euch so den Hof vorstellen und zeigen euch Tipps und Tricks bei der Spargelzubereitung – seid gespannt!

Endlich wieder Spargel!

Seit 1983 baut Wencker Spargel rund um Voltlage an. Der Hof im Osnabrücker Land wird in dritter Generation geführt und bietet eine große Auswahl an verschiedenen Spargelsorten und auch Heidelbeeren an. Seit diesem Jahr verkauft Wencker sogar Spargel mit dem Bioland-Siegel.
Schon auf unserem Weg zum Hofladen kommen wir an vielen Spargelfeldern vorbei. Riesige Folien liegen über den langen Reihen, in denen die Spargelstangen auf ihre Ernte warten. Meistens ist die Spargelzeit zwischen Mitte April und dem 24. Juni. Dieser Stichtag wird auch “Spargelsilvester” genannt, da dort traditionell die Spargelzeit zu Ende ist. Die Pflanzen benötigen genügend Zeit, um sich zu erholen und das haben sie nur, wenn noch viel Zeit bis zum ersten Frost vergeht. Dieses Jahr hat die Spargelsaison bei Wencker Ende März begonnen und für uns beginnt sie mit dem heutigen Besuch in Voltlage.

Bei unserer Ankunft auf dem Hof fällt uns direkt die schöne Dekoration vor dem Laden auf. Neben frischem Spargel findet ihr bei Wencker nette Geschenkartikel und überwiegend selbstgemachte Feinkostprodukte wie Marmelade oder Wein. An der Verkaufstheke liegt der Spargel abholbereit. Zum Einstimmen in die Saison gönnen wir uns 1. Wahl Spargel. Doch auch der 2. Wahl Spargel sieht richtig gut aus. Für Suppen liegt ganz dünner Spargel oder Spargelbruch auf der Theke. Außerdem findet ihr im Hofladen diverses Spargelzubehör und damit meinen wir nicht etwa Sparschäler, die es bei Wencker übrigens auch gibt, sondern vielmehr leckere “Add ons” für das Osnabrücker Spargelgericht. Wir nehmen noch einen gut aussehenden Spargelwein mit und natürlich ganz traditionell Sauce Hollandaise. Für die Fleischessenden unter euch bietet Wencker übrigens auch frischen Schinken an. Daraus lassen sich zum Beispiel ganz einfache Spargel-Schinken-Röllchen oder überbackenes Spargeltoast zaubern.

Quietschtest und Zitronensaft

Doch zurück zu unserem Spargel. Zu Hause angekommen machen wir direkt den “Quietschtest”. Dabei reiben wir die Stangen vorsichtig aneinander. Wie erwartet quietscht unser Spargel. Das heißt, dass er ganz frisch ist. Auch optisch kann er sich echt sehen lassen. Schön weiß und ohne Dellen oder Verfärbungen. Die Stangen sind ganz gerade und haben geschlossene Köpfe. Zufrieden fangen wir an, unseren Spargel zu schälen. Wir haben uns überlegt, eine herzhafte Spargelcremesuppe zu kochen. Dazu braucht es nicht viele Zutaten. Neben Spargel benötigen wir Kartoffeln, Butter, Mehl, Gemüsebrühe und ein wenig Salz und Zucker. Wusstet ihr, dass eure Spargelcremesuppe mehr Geschmack bekommt, wenn ihr erst die Schalen in dem Spargelwasser kocht? Letztere also nicht direkt wegschmeißen, sondern mit einer Prise Zucker kurz köcheln lassen. Nach ein paar Minuten im kochenden Wasser können die Schalen abgegossen werden. Das Wasser auffangen und zurück damit auf den Herd. Darin könnt ihr jetzt euren Spargel kochen. Gebt dazu noch ein wenig Butter, Salz und Zitronensaft. Die Zitrone verleiht eurem Spargel ein kleines Upgrade in Sachen weiße Farbe. Der Rest ist für den guten Geschmack. Wer möchte, kann auch noch einmal eine Prise Zucker hinzugeben. Das sorgt dafür, dass der Spargel später nicht herb oder bitter, sondern angenehm süßlich schmeckt.

Mit diesen Tipps seid ihr für die Spargelsaison BESTENS gerüstet und euer Spargel schmeckt wie früher bei Mama – vorausgesetzt, ihr habt frischen und qualitativ hochwertigen Spargel – ansonsten lauft ihr Gefahr, dass der Spargel “holzig” und fad schmeckt.

Unsere Suppe ist fertig und wir haben sogar noch ein wenig Spargel über. Den gibt es mit frischem Schinken und einem Klecks Sauce Hollandaise zur Suppe. Wir möchten uns nicht selbst für unser Essen loben, denn vorrangig macht der Spargel von Wencker unser Gericht zu einem vollen Erfolg. Nicht nur die Suppe ist sehr lecker. Auch der Beilagenspargel schmeckt wirklich gut und intensiv. Nicht bitter, nicht hart und vor allem nicht holzig!

Für uns hat Wencker den Spargeltest mehr als bestanden – doch überzeugt euch selbst. Wer nicht bis nach Voltlage fahren möchte, kann auch auf Wochenmärkten oder in den saisonalen “Spargelhäuschen” nach dem Voltlager Spargel Ausschau halten.

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