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ZWISCHENZEIT 2.0 – HANDGEMACHTES AUS OSNABRÜCK

Aus tristem Leerstand wird zum zweiten Mal ein buntes Pop-Up-Konzept. Zwischenzeit 2.0 öffnet am Freitag, den 18. September, seine Türen an der Großen Hamkenstraße und wir durften den zentralen Pop-Up-Store schon vor der Eröffnung besuchen, um zu erfahren, was den außergewöhnlichen Zusammenschluss von kreativen Köpfen aus unserer Hasestadt in diesem Jahr ausmacht. Neben Modeketten und Kaffeegiganten ist dieser Laden nämlich ein echtes, aber eben temporäres Unikat an der Kamp Promenade.

Einzigartig und Handgemacht

Wer Fast Fashion oder ein schnelles Geschenk ohne tiefe Bedeutung sucht, ist bei Zwischenzeit 2.0 an der falschen Adresse. Hier gibt es einzigartig Handgemachtes mit einer Menge Geschichte und mindestens genauso viel Leidenschaft. Martina Schulte und Simone Brüggemann haben auch in diesem Jahr ein Ladenkonzept auf die Beine gestellt, das die Nachbarfilialen an der Osnabrücker Kamp Promenade in seinen sprichwörtlichen Schatten stellt. Zwischenzeit 2.0 ist eine Gemeinschaft aus zwölf Labels, die in einem zuvor leerstehenden Laden nun ihre Produkte den Osnabrückerinnen und Osnabrückern präsentieren. Das Konzept kommt nicht nur den Produzentinnen und Produzenten zugute, deren Waren jeweils freitags und samstags auf der Verkaufsfläche bestaunt werden können, sondern verhindert außerdem, dass das Stadtbild durch kargen Leerstand geprägt wird und bietet gleichzeitig ein neues Erlebnis für neugierige Stadtbummler.

Denn ein Erlebnis ist der Laden allemal. Die Waren werden auf Retromöbeln aus der Trödelscheune Westerhausen präsentiert. Damit können nicht nur die Produkte auf dem Tisch, sondern auch der Tisch selbst neue Besitzerinnen und Besitzer finden. Auch diese Idee gehört zum Konzept des bunten Ladens, der sich somit zwangsläufig immer wieder neu erfindet. Wer also die Zwischenzeit aus dem letzten Jahr bereits kennt, wird die Zwischenzeit 2.0 kaum wiedererkennen. Neben der stetig wechselnden Inneneinrichtung, der größeren Ladenfläche und ein paar neuen Labels hätten sich auch die Produzierenden aus dem letzten Jahr und ihr Sortiment weiterentwickelt und seien an der Herausforderung gewachsen, berichten mir Simone und Martina.

Alle Kunstwerke von echten Osnabrückern

Die beiden Organisatorinnen sprechen aus Erfahrung, da auch ihre Labels auf den Möbeln aus der Trödelscheune ausgestellt werden. Die Labels von Simone, “Studio Rosenrot” und “Dümmerkind”, verwerten alte LKW-Planen und Surfsegel aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren, um daraus einzigartige Kindergartentaschen für die kleinen und Fahrradtaschen oder Rucksäcke für die größeren Hasestädtler herzustellen. Die nachhaltige Idee mit einem Hang zur Nostalgie kam Simone durch ihre eigene Tochter, die für ihren ersten Tag in der Krippe noch das richtige Accessoire brauchte, und entwickelte sich durch die Surfsegel ihres Mannes zu einem weiteren Kreativkonzept, das schnell Anklang in Osnabrück und darüber hinaus fand.
Auch Martina macht Kunst mit lokalem Bezug und nachhaltigen Materialien. Ihr Label “Miene Straten” – Plattdeutsch für “Meine Straßen” – stellt farbenfrohe Bilder mit Osnabrücker Motiven her. Dabei bedruckt sie mit handgeschnitzten Linolstempeln oder einem Siebdruckverfahren alte authentische Papiere bis sich der Untergrund in eine bunte Leinwand gespickt mit den unverwechselbaren Wahrzeichen unserer Hasestadt verwandelt. “Ich bin schon lange, lange Jahre Osnabrückerin und da ist es mir auch wichtig, unsere schöne Stadt farbenfroh darzustellen. Wir haben hier nämlich ein sehr buntes Stadtleben, deswegen ist ein gewisser Lokalkolorit nicht zu verkennen und der zieht sich, meiner Meinung nach, auch durch den ganzen Laden.”, betont Martina.

Es reicht ein ausgiebiger Blick durch das ehemalige Bekleidungsgeschäft, um zu wissen, dass Zwischenzeit 2.0 ein echtes Osnabrücker Original ist. Die Auswahl ist frisch, einzigartig und wirkt keinesfalls herkömmlich. Zwischen gestrickten Kinderspielzeugen von Klitzekleinemasche und witziger Kinderkleidung von Kids Fritz sieht man Naturkosmetik von CreamyCare, schillernde Ringe aus Glas von Glaswerke, Bucheinbände vom Lieblingsbuchmacher, ausgefallene Stehlampen aus einem aufgeschnittenen Globus vom Lieblingsding, hochwertige Lederkissen von nahtiv und wunderschöne Holzarbeiten aus der Manufaktur für funktionale Dinge. Ein breites Sortiment, bei dem für jeden etwas dabei ist. Das BESTE ist jedoch, dass die Kunden kein einfaches Produkt, sondern eine Geschichte kaufen, die sie mit dem neuen Lieblingsstück verbinden. Dafür sorgen die Gespräche mit Martina, Simone und den anderen Produzenten, die euch bis Ende Dezember stets freitags und samstags in der Zwischenzeit 2.0 willkommen heißen. “Wir freuen uns darauf, dass unsere Türen jetzt endlich aufgehen werden und wir unsere Leidenschaft mit unseren Kunden teilen können!”, erzählt Martina lächelnd.

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