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LAUT! Kollektiv- Das Osnabrücker Musik Netzwerk

Die Osnabrücker Musikszene ist gefüllt mit talentierten und vielfältigen Künstlerinnen und Künstlern. Allerdings haben alle Talente nicht immer die gleichen Chancen und erfahren die gleichen Behandlungen, wenn es um ihre Arbeit in der Branche geht. Genau hier kommt das Osnabrücker LAUT! Kollektiv ins Spiel. Das Kollektiv ist ein regionales Netzwerk, das den Fokus auf die Vernetzung und Sichtbarmachung von Frauen*, von Trans*, von Inter*menschen und non-binären Personen der Osnabrücker Musikszene legt.
Wir haben mit dem LAUT! Kollektiv gesprochen und mehr über dessen Konzerte und Arbeit erfahren.

Ein Netzwerk baut sich auf

Unter der bundesweiten Dachorganisation Music Women* Germany entwickelten sich verschiedene Länderorganisationen, wie das MusicNDSwomen, das niedersächsische Netzwerk für Frauen* aus der Musikbranche. Daraus entstand im März 2020 das LAUT! Kollektiv als regionales Netzwerk, welches seitdem in der Osnabrücker Musikszene mitmischt. Die liebe Franziska vom LAUT! Kollektiv hat sich für ein Gespräch mit uns Zeit genommen. In ihrem Team engagiert sich Franziska LAUT für die mediale Präsenz des Kollektivs. Wir merken schnell, das Kollektiv ist ein Herzensprojekt! Franziska erzählt, dass Osnabrück als Musik- und Kulturstandort ein großes Potenzial habe, weil es so viel Musik gebe. Da viele MusikerInnen nichts voneinander wüssten und andere AkteurInnen oftmals nicht sichtbar wären, versuche das LAUT! Kollektiv nun diese Lücke zu füllen. Das Ziel des LAUT! Kollektivs ist nämlich, FLINTA+ ( Frauen*, Lesben, inter, non-binary und trans*) Personen der vielschichtigen Osnabrücker Musikszene zu stärken, sichtbar zu machen und miteinander zu vernetzen.
Mit diesen Intentionen gelang es dem Kollektiv, die Aufmerksamkeit des Musikbüros Osnabrück zu erlangen, die mittlerweile als Projekttragende fungieren.
Anfangs nannte sich das LAUT! Kollektiv noch “Music Women* Osnabrück”, was die direkte Verbindung zu dem bundesweiten Netzwerk Music Women* Germany widerspiegelt. Allerdings fand das Team einen abstrakten Namen besser, der weder Personen ausschließt noch misgendert, denn nicht alle Personen finden sich unter dem Begriff Women* wieder. So entschied sich das Team für “LAUT!”. Dieser Begriff ist passend, da er nicht nur alle Personen mit einschließt, sondern auch der Inbegriff für die laute Musik eines Konzertes ist. “Unser Name schreit quasi ‘Hey, hier sind wir und das ist das Problem und das muss man ändern’”, ergänzt Franziska im Gespräch.
Das LAUT!Team setzt sich vor allem aus Studierenden des IFM Osnabrück zusammen. Obwohl das Team noch recht klein ist, beschreibt es Franziska als “facettenreich, kompromissbereit und ambitioniert”. Ein Team, das am Ende immer eine gemeinsame Lösung finde, um Osnabrücker AkteurInnen eine Bühne, eine Plattform und damit auch die Möglichkeit zu geben, ihre unterschiedlichsten musikalischen Talente zur Schau zu stellen. Dabei betont Franziska, dass das Kollektiv offen für jede und jeden ist. Niemand soll aufgrund des Geschlechts ausgegrenzt werden. Auch nicht FLINTA+ Personen, die weniger mit Musik zu tun haben, aber Lust haben, das Kollektiv zu unterstützen. Alle sind willkommen, das Kollektiv mit den eigenen individuellen Fähigkeiten zu stärken.

Es wird LAUT!

Obwohl durch den Lockdown nunmal keine Konzerte möglich waren, konnte sich das Netzwerk in diesem Jahr etablieren und organisieren. Bereits im Juli und Anfang August brachte das LAUT! Kollektiv mit dem LAUT! Festival am Hafen Schwung in die Osnabrücker Musikszene.
Im Rahmen des KulturTriathlons des Osnabrücker Kultursommers 2021 wurde das Festival und wird die momentane LAUT! Konzertreihe gefördert.
Der aktuelle Schauplatz der wöchentlichen LAUT! Konzerte ist nun das Jugendzentrum Ostbunker. Für jeweils 2 Stunden bekommt ihr hier coole Osnabrücker Acts in lauschiger Atmosphäre am bunten Bunkergebäude. Das Line-Up des 16. Septembers besteht aus den Deutschpop KünstlerInnen Jessovski und Mele. Das Konzert #5 am 23. September steht hingegen unter dem Motto elektronischer Dauerurlaub mit dem Hauptact AMY.
Sowohl bei den Konzerten als auch bei dem Festival liegt dem LAUT! Kollektiv die musikalische Diversität am Herzen. Dementsprechend sind die einzelnen Konzerte gekennzeichnet durch einen Mix aus verschiedenen Genres wie Pop, Jazz, Drum’n’Bass oder Techno.
Ebenso wichtig sei es dem Kollektiv, nicht nur erfahrenen KünstlerInnen zu fördern, sondern auch weniger erfahrenen AkteurInnen eine Plattform und den Halt des Netzwerkes zu geben. So können alle Personen des Netzwerks ihre musikalische Karriere ausleben und in Osnabrück LAUT! sein.
Dabei gehe es nicht nur um die Personen, die auf der Bühne begeistern. Genauso wichtig seien alle Personen im Hintergrund, ohne die Konzerte und Veranstaltungen nicht stattfinden würden. Darunter fallen zum Beispiel Ton- und LichttechikerInnen. Auch die Diversität des Publikums zählt als Intention des LAUT! Kollektivs. Stärkung, Schutz, Austausch und Respekt sind dem Kollektiv am Wichtigsten. Alle, die in der Musikszene tätig sind, sollen die gleichen Voraussetzungen und Möglichkeiten bekommen.

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